Öl-Brennwerttechnik
Moderne Technik ermöglicht es, Erdöl
immer effektiver einzusetzen. Bei herkömmlichen Heizungsanlagen
verpuffen bei Abgastemperaturen von 130 - 200 °C Reste nutzbarer
Wärme durch das Abgassystem. Zur Brennwertnutzung werden
diese noch relativ heißen Abgase des Kessels durch einen
zusätzlichen Wärmeüberträger geleitet. Dabei
wird entweder das aus den Heizkörpern zurücklaufende,
abgekühlte Heizwasser oder die von außen angesaugte
Verbrennungsluft durch die im Abgas enthaltene Wärme aufgeheizt.
Wenn das Abgas durch diesen Wärmeentzug auf unter 47 °C
abkühlt, tritt der eigentliche Brennwerteffekt ein: Der Wasserdampf,
der bei der Verbrennung von Heizöl EL entsteht und im Abgas
enthalten ist, erreicht den Taupunkt und kondensiert. Die dabei
freigesetzte Kondensationswärme (latente Wärme) wird
zusätzlich auf das Heizsystem übertragen. Das anfallende
Kondensat (maximal ca. 1 l Kondensat bei 1 l Heizöl) wird
so aufbereitet, daß es problemlos in das Abwassersystem
abgeleitet werden kann.
Vorteile:
Fazit:
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Hohe Energieausnutzung (Normnutzungsgrad bis zu 102%)
bei schadstoffarmen Betrieb
Möglichkeit der Nachrüstung des
Öl-Brennwert-Wärmetauschers in
eine bestehende Anlage
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Bei Modernisierung einer älteren
Ölheizungsanlage lassen sich mit Hilfe der Brennwerttechnik
im Vergleich zur Altanlage bis zu 40 % Heizöl einsparen.
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Minimierung des Abgasverlustes
und Nutzung der im Abgas enthaltenen Kondensationswärme
(von bis zu 60%) durch Reduzierung der Abgastemperatur |
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Im Vergleich zu modernen Niedertemperaturanlagen
liegt der
Heizölverbrauch um bis zu 10 % niedriger. |
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Hoher Heizkomfort und Bedienerfreundlichkeit
durch Regelsysteme |
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