Legionellen - die unterschätzte Gefahr aus der Dusche...
Was sind Legionellen?
Wie kann man vorbeugen?
Bei der Legionellenprophylaxe werden
Warmwassersysteme untersucht und Wasserwerte kontrolliert.
Im Speziellen die Warmwasserzubereitung (Boiler-Vorlauf),
die Zirkulationsleitung (Rücklauf) und die Peripherieauslässe. |
Eine erfolgreiche Legionellenprophylaxe
kann durch bauliche sowie betriebliche Maßnamen erreicht
werden - schon bewusstes Handeln kann Gesundheit schonen
- es müssen nicht in erster Linie bauliche Veränderungen
stattfinden! |
| betriebliche Maßnahmen: |
bauliche Maßnahmen: |
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wenn möglich Boilertemperatur
> 60° C (Auslass 55° C), Kaltwasser < 20°
C |
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Abtrennung von Totleitungen |
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Perlatoren und Brauseköpfe entkalken |
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Gute Wärmeisolation der Kalt- und Warmwasserleitungen |
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regelmäßige Boilerreinigung |
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Aerosolarme Brauseköpfe |
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Keine Verwendung von Trinkwasser oder
Warmwasser in medizinischen Geräten oder Luftbefeuchtern |
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Spülen selten gebrauchter
Auslässe |
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ACHTUNG:
Wird bei einer Legionellenuntersuchung allerdings ein erhöhter
oder gar gefährlicher Wert festgestellt gilt es sofort
zu handeln!
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| Hier gibt es thermische und chemische Schritte und Möglichkeiten,
die zur Bekämpfung ergriffen werden können: |
| 1. |
Der Boiler muss auf >70°
C erhitzt werden um die Legionellen abzutöten und die
peripherie Leitungen und Auslässe müssen mindestens
5 Minuten mit erhöhter Temperatur gespült werden. |
| 2. |
Eine permanente Aufheizung des Boilers
auf mindestens 60° C muss erfolgen |
| 3. |
Dem Wasserkreislauf sollte für
4-6 Stunden 50 mg freies Chlor/l zugeführt werden (Dies
sollte aber nur der Ausnahmefall sein!) |
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